Lachen Machen - Die Könige der Clowns!

Endlich ist es gelungen, die berühmtesten, faszinierendsten und beeindruckendsten Clowns-Persönlichkeiten der Welt in einer Show zu vereinen!

Hier ein Video als kleiner Vorgeschmack auf die Könige der Clowns!

Artikel "Lach- und Sachgeschichten" (PDF) in Sonntag Aktuell über Peter Shub

Die Könige der Clowns auf Facebook!

Oleg Popov, David Shiner, Peter Shub, René Bazinet und Avner Eisenberg sind die absoluten Könige der Clowns. Für „Lachen Machen– Die Könige der Clowns!“ zeigen die fünf Großmeister der modernen Clownerie ihre feinsten Kabinettstückchen, die Höhepunkte ihres Humors, ein „Best of“ der schönsten Clownsnummern unserer Zeit.

18 Shows stehen im Mai 2012 in Deutschland und Österreich auf dem Programm. Tickets ab 26,00 Euro (zzgl. Gebühren) gibt es unter 01805 – 969 000 555 (14ct/min, z.B. Dt. Telekom, Mobilfunkpreise max.0,42ct/min) sowie im Internet unter www.ticketmaster.de und www.deag.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Was die Welt im Jahre 2012 zu lachen hat, bringen die fünf größten Clowns unserer Zeit zur Bühnenreife. Nach mehrjähriger Vorbereitung ist es zum ersten Mal gelungen, eine gemeinsame Show mit den Superstars der Komik zu produzieren. „Lachen Machen – Die Könige der Clowns!“ verspricht 2012 ein wahres Gipfeltreffen der Gaukler zu werden!

Die russische Clown Legende Oleg Popov wird mit „Lachen Machen– Die Könige der Clowns!“ noch einmal auf große Tournee gehen, der Amerikaner David Shiner kehrt Broadway und Cirque de Soleil für dieses besondere Abenteuer den Rücken, sein Landsmann Peter Shub wird wieder den imaginären Hund an der leibhaftigen Leine spazieren führen, der Deutsch-Kanadier René Bazinet geht auf die berühmte Reise durch die Geräusche und der amerikanische Exzentriker Avner Eisenberg nimmt erneut seinen legendären Kampf gegen die Schwerkraft auf. In einem zweistündigen Programm präsentieren die fünf ein Feuerwerk ihrer legendären Paradenummern, für die sie mit Preisen und Auszeichnungen dekoriert wurden, und jede Menge Überraschungen. Höhepunkt der Show dürfte das große Finale sein, in dem die unterschiedlichen Charaktere in einem eigens inszenierten Sketch erstmals zusammen zu sehen sein werden – eine Weltpremiere!

Musikalisch begleitet werden die Komiker vom “Trio Grande” aus Deutschland. Versierte Konzertmusiker und doch auch selbst verwegene Komödianten. Ihre Musik entstammt dem Zirkus, den Jazzclubs, den französischen Cafés und den Weisen des fahrenden Volkes – der Opera Buffa und der großen Bühne. Trio Grande verbindet all das und mehr auf unvergleichliche Weise. Mit großer Liebe zum Publikum, mit fein dosiertem Humor und drei Herzen Charme.

Der Clown ist eine Weltfigur. Schon in den frühesten Menschenkulturen trieben seine Vorfahren ihr Unwesen, brachen mit ihren Possen in die geheiligten Rituale ein. Und auch heute haben die Clowns nichts von ihrer Faszination verloren. Clowns sind die Chamäleons der Bühnen- und Manegenkunst. Schillernd, schräg, schrill. Liebenswert, leger und  lustig. Die Menschen lieben die Clowns. Den Spaßmachern gelingt, was sonst kaum einem Künstler vergönnt ist: sie bringen das Kind ebenso zum Lachen wie den Erwachsenen. Komik kennt keine Grenzen. Das gilt nicht nur für das Publikum. Das gilt vor allem für die Akteure selbst.

Der Facettenreichtum der Clownerie ist bunt wie das Kaleidoskop. Von den Narrenfesten der christlichen Kultur über die Klassiker der Commedia dell’Arte, den Hofnarren, den dummen Augusten im Circus bis zu Comedy Stars, die am Broadway ebenso selbstverständlich zu Hause sind wie in großen Fernsehshows, hat sich die Zunft der Spaßvögel im Laufe der Jahrhunderte ständig weiterentwickelt.

„Lachen Machen – Die Könige der Clowns“ 2012

Di 01. Mai 12 Stuttgart Hegelsaal
Mi 02. Mai 12 Aachen Eurogress
Do 03. Mai 12 Bonn Beethovenhalle
So 06. Mai 12 München Circus Krone (14:00h)
So 06. Mai 12 München Cirkus Krone
Di. 08. Mai 12 Schweinfurt Varieté-Festival (NEU!)
Mi. 09. Mai 12 Schweinfurt Varieté-Festival (NEU!)
Do. 10. Mai 12 Erfurt Alte Oper (NEU!)
Sa 12. Mai 12 Bremen Musical Theater
So 13. Mai 12 Münster Halle Münsterland
Mo 14. Mai 12 Dresden Kulturpalast
Mi 15. Mai 12 Wien Stadthalle F
Do 17. Mai 12 Nürnberg Meistersingerhalle
Fr 18. Mai 12 Regensburg Audimax (abgesagt)
So 20. Mai 12 Essen Colosseum
Do 24. Mai 12 Berlin Admiralspalast
Fr 25. Mai 12 Berlin Admiralspalast
Sa 26. Mai 12 Berlin Admiralspalast
           
Oleg Popov
Blonde Strubbelmähne, schwarzweiß karierte Ballonmütze, immer eine Blume dabei und stets ein Lächeln in den Augen. Oleg Popov ist mit seinen 81 Jahren nicht nur der dienstälteste, sondern wohl auch der berühmteste Clown der Gegenwart. Die lebendige Legende, die nach wie vor mit purer Poesie Manegen und Theater  zu erfüllen weiß, tritt seit mehr als 60 Jahren in der Figur eines russischen Hans im Glück (Iwanuschka) auf. Keiner kann aus der Jagd nach einem simplen Lichtpunkt auf der Bühne so eine rührende Choreogrpahie kreieren. Bekannt wurde der große Popov, der übrigens auch ein meisterhafter Jongleur und Seiltänzer war, 1955 mit seinem ersten Engagement im Moskauer Staatszirkus. In seiner Heimatstadt hielt es ihn fortan nicht mehr lange. Oleg Popov gewann die Herzen der ganzen Welt, seine Tourneen führten ihn schon früh in die USA, aber auch nach Kuba. Immer wieder geht es nach Europa, wo das Circuspublikum die sehr spezielle und eigenständige Komik des lyrischen Clowns besonders liebt. Das gilt auch für die Fachwelt: 1982 überreicht Fürstin Gracia Patrizia ihm den Goldenen Clown des Circusfestivals von Monte Carlo, die höchste Trophäe für einen Artisten. Verwöhnt war Popov da längst mit der Würde als „Volkskünstler der UdSSR“, die ihm 1969 verliehen wurde. Später ergänzte der russische Kulturminister Shvidkoi bei einem Besuch in Deutschland, Popov sei „das Gesicht der russischen Kultur in Westeuropa.“ Das fröhliche Gesicht ist heute auch ein recht deutsches Aushängeschild geworden. Seit 1991 lebt Oleg Popov mit seiner zweiten Frau, die auch gemeinsam mit ihm auftritt, in Franken.

David Shiner
So oft passiert es nicht, dass ein Clown einen „Oscar“ bekommt. David Shiner aus Boston allerdings ist ein solcher Ausnahmekünstler. Über seine Performance lacht man im Circus, aber auch am Broadway. Schon mit zehn Jahren wusste David nach dem Genuss eines Jerry-Lewis-   Films, dass er „Clown werden“ wollte. Er studierte auch Theaterwissenschaften, arbeitete als Zimmermann.  Dass Shiner eines Tages den großen Durchbruch zum Olymp der Spaßbereiter schaffen würde, muss ihm 1984 ganz weit weg erschienen sein. Beim Nachwuchsfestival „Cirque de Demain“ war die Jury über seine freche Form der Pantomime so gar nicht amüsiert. Bis Roncalli Direktor Bernhard Paul als Mentor des noch Unbekannten in die Bresche sprang und Shiner zu ersten Ehren verhalf. Lange blieb der Amerikaner in Paris dann nicht mehr. Mit 100 Dollar in der Tasche war er Anfang der 80er  Jahre dort angekommen, denn er wollte als Straßenkünstler seine komischen Ideen erproben.
Der amerikanische Pantomime und Filmschauspieler hat in seiner internationalen Bühnenkarriere alle nur möglichen Erfolge errungen und gefeiert. Er schaffte, was vorher keinem Artisten gelang: den Sprung an den Broadway in New York. Wo selbst schon bekannte Musicals nach einer Woche „strandeten“, spielte David Shiner ensuite mit seinem Partner Bill Irwin vor ausverkauftem Haus, und die Kritik feierte sie und ihre Inszenierung „Fool Moon“ als „Fool’s Gold on Broadway“ (so „Newsweek“). Dafür bekam David Shiner 1999 den begehrten Tony-Award – das ist der „Oscar“ der Bühnenkunst in Amerika. Shiner trat im Circus Roncalli auf und im Schweizer Nationalcircus Knie. In Kanada und den USA begeisterte er das Publikum ebenso. 1993 dann der ganz große (Bühnen-) Durchbruch: Mit der Inszenierung „Fool Moon“, für die er Autor wie auch Akteur war, gelang dem „Top Clown“ (so „Newsweek“) am New Yorker Broadway der große Erfolg. Zwei Spielzeiten lang standen die verwöhnten Weltstadtmenschen Schlange, um sich von der lautlosen Kunst des Lachenmachens faszinieren zu lassen. Allein drei Kritikerpreise heimste Shiner hier ein. Seit 1990 zählt David Shiner zu den bekannten Protagonisten des Circque du Soleil. Dort trat er nicht nur während einer fulminanten Tournee 19 Monate lang auf, sondern avancierte in den vergangenen Jahren uch zum Regisseur/Produzenten erfolgreicherr Shows des in Kanada beheimateten Circus.

Peter Shub
Wer mit dem großen Roman Polanski in Paris die Geschichte von Wolfgang Amadeus Mozart auf die Bühne bringt, wird vielleicht nicht damit rechnen, eines Tages zu den Allstars der Clownsgeschichte zu gehören. Peter Shub aus Philadelphia hat es geschafft. Die liebenswerte Nervensäge mit dem imaginären Hund an der real existierenden Leine kennt man landauf, landab, und das schon seit fast 30 Jahren. Da packte der Diplomsoziologe mit dem Hang zur darstellenden Kunst seinen Koffer und ging nach Paris. Auf die Bühne, auf die Straße, wo er seine ersten Ideen am lebenden Publikum testete. Ohne die Interaktion mit den Zuschauern wäre nämlich all das „Shub-idu“ nur halb so lustig.
Peter Shub, unverwechselbar mit Trenchcoat, Hut und abgewetztem Koffer, zählt zu den Protagonisten der modernen Clownerie. Der Pantomime gewann 1983 beim Mimen- und Clownfestival in West Virginia den ersten Preis, später dekorierte ihn das ZDF mit dem Internationalen Artistenpreis. Das Theater-Festival in Cannes ehrte ihn mit dem Comedy-Preis für sein Solo „Nice Night for an Evening“. Zwei Silbermedaillen bei den renommierten Circusfestivals in Paris und Monte Carlo haben dem Akademiker längst offiziell die Lizenz zum  Nervtöten verliehen. Seine kessen kleinen Episoden erhalten ihre letzte Pointe oft durch freiwillige wie unfreiwillige Mitspieler, Peter Shub stürzt sich und sie voll ins Risiko.
Seine Professionalität und Spontaneität haben Peter Shub zum Stargast vieler Shows von der RTL-Samstagnacht Comedy über Montreals „Just For Laughs“ bis zur Philadelphia Opera Company gemacht. In mehreren Intervallen bereicherte er in den vergangenen Jahrzehnten auch die Programme des Circus Roncalli. Seine Erfahrung nutzt er längst auch als Regisseur und arbeitet mit vielen führenden internationalen Organisationen zusammen. Er gibt Workshops in ganz Europa und ist auch als Schauspieler und Regisseur erfolgreich.

René Bazinet
Von Bochum nach Kanada, vom Schauspieler zum weltbekannten Pantomimen und Geräuschimitator: Über René Bazinet Geschichten erzählen hieße, Clowns in den Circus tragen. René Bazinet ist Geräuschvirtuose, Pantomime und Clown in einer Person. Er versteht es, Geschichten zu erzählen, ohne Worte zu gebrauchen. Mit Mimik, Körpersprache und Geräuschen erzählt er mit filmischer Anschaulichkeit seine Geschichten, einfache und erstaunlich komplizierte. Mitreißend und mit viel Humor bringt er sein Publikum zu tränendem Lachen und andächtigem Schweigen. Aufgewachsen in Bochum, zog René Bazinet im Alter von sechzehn Jahren mit seiner Familie nach Kanada. Schon früh zeigte sich seine Liebe zur darstellenden Kunst und so entschloss er sich nach dem Schulabschluss in Montréal, eine Schauspielschule zu besuchen. Während seiner dreijährigen Ausbildung traten seine außergewöhnliche Begabung für die Pantomime und seine Lust am Fabulieren deutlich zutage. An der weltberühmten Körperschule von Jacques Lecoq in Paris perfektionierte er später seine Ausbildung.René Bazinet hat die Höhen, aber auch die Tiefen seines Metiers kennen gelernt. Während seiner insgesamt neun Jahre in Paris verbrachte er sieben als Straßenkünstler - ein äußerst hartes Los. Mittlerweile ist er ein gefragter, ernst zu nehmender Pantomime und Clown, der bereits in der ganzen Welt aufgetreten ist. In Frankfurt war er in fünf Inszenierungen mit der "Group Action Instrumental des Buenos Aires" zu sehen. Mit dieser Formation trat er auf der Biennale in Venedig und auf dem Festival in Graz auf. Seine zahlreichen Tourneen führten ihn unter anderem nach Tunesien sowie mehrere Male nach Japan, Frankreich und Deutschland. Allein mit der Inszenierung "Saltimbanco" des Cirque du Soleil gab er weltweit rund tausend Vorstellungen.René Bazinet ist aber bei weitem nicht nur Pantomime und Clown. Zwar liegt sein Schwerpunkt durchaus auf der nonverbalen Darstellung, dennoch führt sein Weg ihn immer wieder zum klassischen Theater zurück. So wirkte er beispielsweise nicht nur in zahlreichen Opernaufführungen und Theaterstücken mit, er inszenierte sie zum Teil auch selbst. Dass er nicht nur vor, sondern auch hinter den Kulissen großartige Arbeit leistet, konnte er beispielsweise mit den Shows "Dinner for Two" und "Great Lovers in History" der Comedy-Truppe "Nickelodeon" beweisen, bei denen er 1990 und 1991 in Köln und Berlin Regie führte.

Avner Eisenberg
„Avners Kunst liegt im Unerwarteten und im perfekten Timing“, schrieb einmal jemand über Avner Eisenberg. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit führt der Clown mit Theaterdiplom den Alltag ad absurdum. Eisenberg studierte Theaterwissenschaften in Washington und Pantomime bei Jacques LeCoq in Paris. In Kalifornien unterrichtete er an Carlo Clementis Schule für Commedia dell‘ Arte  das Fach "Komik in der Körpersprache". Manchen dürfte er als komischer Heiliger in "Das Juwel vom Nil" neben Kathleen Turner und Michael Douglas noch in Erinnerung sein. Mit seiner One-man-show hatte er im Lambs Theater am Broadway großen Erfolg und ging anschließend damit auf Welttournee. 
Eisenberg gewann in seiner langjährigen Karriere zahlreiche Preise, unter anderem beim Edinburgh Festival den New Faces Award und den Spezialpreis der Jury beim Zirkusfestival in Monte Carlo. Er war Gewinner des "Schneestern" für das beste Programm beim Aroser Humorfestival  und Erster Preisträger der Leipziger Lachmesse. Neben seinen ungezählten Bühnentätigkeiten ist Eisenberg künstlerischer Direktor von “Phyzgig“, einem jährlich stattfindenden Comedy Festival und war auch Theaterdirektor. Der Komiker aus Atlanta/Georgia mit aktuellem Wohnsitz auf einer Insel im Bundesstaat Maine amüsiert Menschen in Europa ebenso wie in den Vereinigten Staaten – und wie seine Mitstreiter bei Lachen Machen kommt auch er ohne große Worte aus. Die braucht er aber sicher, wenn er andernorts einer weiteren Passion  frönt. Avner Eisenberg ist auch ein Hypnotiseur. Mit Zertifikat.

Trio Grande
Die Freude am Leben, am Lieben und Lachen virtuos gelebt in ganz eigenen musikalischen Welten: Das ist Trio Grande. Ihre Musik entstammt dem Zirkus, den Jazzclubs, den französischen Cafés und den Weisen des fahrenden Volkes – der Opera Buffa und der großen Bühne. Trio Grande verbindet all das und mehr auf unvergleichliche Weise. Mit großer Liebe zum Publikum, mit fein dosiertem Humor und drei Herzen Charme.
Trio Grande – bei drei wird’s groß!