Seefestspiele Berlin können durch Umzug ans Ufer genehmigt werden
Große Premiere am 11. August 2011
Direkt am Ufer mit traumhaften Blick über den Berliner Wannsee wird ab morgen früh im berühmten Strandbad Wannsee die 20 Tonnen schwere und 18 Meter hohe Pyramide von Momme Röhrbein für die Zauberflöten-Inszenierung von Katharina Thalbach aufgebaut - dies anstelle einer ursprünglich 200 m entfernt geplanten schwimmenden Ponton-Bühne auf dem Wannsee.
Mit der telefonisch in Aussicht gestellten Genehmigung gemäß Lärmschutzgesetz durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz ist die erste Hürde genommen und damit können die Berliner Seefestspiele ihrer ersten Saison-Premiere wie geplant am 11. August 2011 im Strandbad Wannsee entgegenfiebern.
Größter Vorteil der jetzt vom Veranstalter entwickelten Lösung ist, dass das Publikum wie vorgesehen auf einer nach hinten ansteigenden Bestuhlung platziert werden kann. Diese Tribünenvariante war von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz aufgrund der Wasserschutzregelungen unmittelbar am Strand nicht genehmigt worden - ebenso wie die notwendige Licht- und Tontechnik, die jetzt optimal aufgebaut werden kann. Eine ausschließlich ebenerdige Bestuhlung am Strand hätte aber den Qualitätsansprüchen der Veranstalter und ihrer Besucher nicht genügt.
„Die Zufriedenheit unserer Besucher hat für uns allerhöchste Priorität. Mit dem jetzt gefundenen Standort können die ursprünglich geplanten 2.000 Tribünenplätze und eine leicht ansteigende Parkettbestuhlung für 2.000 Besucher sichergestellt werden und der Blick über den Wannsee ist aufgrund der leicht erhöhten Lage noch schöner! Wir freuen uns, dass aufgrund der in Aussicht gestellten Genehmigungen die ersten Seefestspiele Berlin mit bereits heute über 30.000 verkauften Tickets definitiv am 11. August ihre Premiere feiern werden“, sagt Veranstalter Prof. Peter Schwenkow von der DEAG.
Ein weiterer Vorteil der jetzt gefundenen, optimalen Platzierung von Bühne, Technik und Tribünen am Ufer des Wannsees ist ein erheblich vereinfachtes Genehmigungsverfahren, bei dem der Bezirk Steglitz-Zehlendorf die Federführung bei der Erteilung der notwendigen Genehmigungen hat. „Wir haben heute mittag den 300 Seiten starken Bauantrag in sechsfacher Ausfertigung erhalten und werden nach genauer Prüfung genehmigen“ so Norbert Kopp, der Bezirksbürgermeister von Steglitz- Zehlendorf. „Dann steht den ersten Seefestspielen Berlin nichts mehr im Wege, so dass Besucher aus Berlin und der ganzen Welt dieses einmalige Kulturhighlight am Wannsee erleben können.“
Intendant Dr. Christoph Dammann zum finalen Standort: „Ich bin mit dieser Lösung sehr zufrieden, da so in wunderschöner Atmosphäre am See die zauberhafte Inszenierung von Katharina Thalbach knstlerisch am besten zur Geltung kommen kann“. Noch sind Tickets für alle Aufführungstage unter www.seefestspiele-berlin.de zu erhalten. Die Veranstalter sind sich sicher, dass mit der nun präsentierten Lösung der Kartenverkauf bis zur Premiere am 11. August noch einmal kräftig anziehen wird.