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Am 29.07.2018

Lee RIitenour & Dave Grusin

Live 2018

Das sonnige Wohlfühlklima an der amerikanischen Westküste hat eine Reihe virtuoser Wohlklang-Spezialisten hervorgebracht, deren Smooth-Jazz sich bestens für entspannte Feierabendstunden eignet. (festivaldajazz) 

Einen solchen Jazzabend kann man am 29. Juli 2018 mit Lee Ritenour und Dave Grusin im Technikum in München erleben.  

Lee Ritenour  

Lee Ritenour hat es seit dem Beginn seiner Karriere immer geschafft, eine feine Balance zwischen individueller kreativer Vision und Gruppendynamik beizubehalten. Seit seinen ersten professionellen Aufnahmen Anfang der Siebziger ist Ritenour mit einem Grammy ausgezeichnet worden, ganze 19 Mal war er für den wichtigsten Musikpreis der Welt nominiert. Er stand unzählige Male auf dem Spitzenplatz von Gitarren-Umfragen, er bekam einen ‚Lifetime Achievement Award’ bei den kanadischen ‚SJ Awards’, außerdem den prestigeträchtigen ‚Alumnus of the Year Award‘ der University of Southern California. Er hat insgesamt mehr als 40 Alben aufgenommen, auf denen sich 35 Hits befanden. Schon als junger Gitarrist war er aufgrund seiner Kombination von diversen musikalischen Stilen und seinen brillanten technischen Fähigkeiten ein gefragter Mann, was in mehr als 3.000 Sessions mit einem stilistisch breiten Spektrum an Künstlern mündete.  

Ritenour ist außerdem ein Gründungsmitglied von Fourplay, der wohl erfolgreichsten Band im zeitgenössischen Jazz. 2010 feierte Lee sein 50-jähriges Jubiläum als Gitarrist mit der Veröffentlichung von 6 String Theory, auf dem bekannte Kollegen wie Steve Lukather, Neal Schon, John Scofield, Slash, Mike Stern, George Benson und B.B. King, aber auch Newcomer wie Andy McKee, Joe Robinson und Guthrie Govan zu hören sind. Die Scheibe entstand in Zusammenarbeit mit seiner ersten multinationalen ‚Six String Theory competition’, einem Gitarristen-Wettbewerb, gesponsert von Yamaha, Berklee College of Music, Montreux Jazz Festival, Blue Note Tokyo, Crown of the Continents Guitar Workshop and Festival, Monster, Premier Guitar, Jazz Monthly, Music Connection, Concord Records und D’Addario. 

Dave Grusin 

Aufgewachsen ist Grusin in Littleton, Colorado. Sein Vater, ein leidenschaftlicher Violinist, sorgt dafür, dass er und sein Bruder Don klassische Musik nicht nur verstehen lernen, sondern sich auch „mit der Literatur von großer Orchestrierung” beschäftigen. An der Universität von Colorado in Boulder studiert er bei dem 2007 verstorbenen Storm Bull Piano und bei Cecil Effinger (verstorben 1990) Komposition. Dave Grusin zählt zu den besten zehn Filmkomponisten seiner Generation, aber er ist auch bekannt als Jazz-Musiker und zusammen mit Larry Rosen Mitbegründer des Indie-Labels GRP. Mit ihrer frühen Begeisterung für neue AufnahmeTechniken und Sounds zählen die beiden zu den Pionieren der digitalen Technologie. Zu Grusins frühen Jazz-Fusion-Alben gehören “Mountain Dance”, “Migration” und “Harlequin” (mit dem Gitarristen Lee Ritenour.) In den neunziger Jahren fokussiert es sich erneut auf das akustische Klavier, was zu vier von der Kritik hoch gelobten Tribut-Alben mit der Musik von Gershwin, Ellington, Mancini und Bernstein führt.  

In seiner Karriere hat Grusin über 60 Film-Soundtracks geschrieben und dafür acht OscarNominierungen erhalten, 1988 bekommt er die Auszeichnung für die Filmmusik zu “The Milagro Beanfield War“ (dt.: Milagro - Der Krieg im Bohnenfeld). Insgesamt wurde sein Werk als Musiker und Produzent bisher mit 12 Grammy Awards und unzähligen Nominierungen gewürdigt. Im Laufe der Jahre hat Grusin als Arrangeur, Produzent und Pianist mit einer ganzen Reihe von anderen Künstlern gearbeitet, u.a. mit Gerry Mulligan, Quincy Jones, Peggy Lee, Carmen McRae, Antonio Carlos Jobim, Grover Washington Jr., Patti Austin, Bobby MacFerrin, Diana Kral, & James Taylor. Erst kürzlich hat er sich wieder auf seine frühen klassischen Wurzeln besonnen, indem er erneut mit Lee Ritenour und den Gastmusikern Renee Fleming, Joshua Bell, Chris Botti und Gil Shaham bei den zwei Universal Classics-Veröffentlichungen “Two Worlds” & “Amparo” zusammengearbeitet hat. Neben seinem Hauptberuf als Künstler ist Grusin auch noch Mitbegründer der “National Foundation for Jazz Education”, einer Wohltätigkeitsorganisation, die sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Jazzmusiker zu unterstützen. Grusin selbst ist außerdem im Besitz der Ehrendoktorwürden der Universität von Colorado und des ‚Berklee College of Music‘ in Boston. 

LEE RITENOUR & DAVE GRUSIN 29.07.2018 – München, Technikum – 20 Uhr

Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Telefon unter 089 49009449 oder unter 01806 – 777 111 (20 Ct./Anruf aus dem dt. Festnetz – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) sowie im Internet unter www.myticket.de. 

Local Promoter: Global Concerts GmbH
Datum Stadt Location Uhrzeit