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Am 21.07.2018

Seiler und Speer

Open Air Benediktbeuern 2018

Der 21.07.2018 war der erste Konzerttermin in Bayern, den SEILER UND SPEER angekündigt haben, nachdem sich Bernhard Speer nach seinem Unfall zurückgemeldet und sich auf der Band Website mit persönlichen Worten an Fans und Freunde gewandt hat. 

Was als Einzelshow an den Start ging, wandelt sich jetzt mit einer weiteren Band an diesem Tag zu einem kleinen Open Air Festival: Vor dem Austro-Pop Duo aus dem Komiker und Schauspieler Christopher Seiler und dem Filmemacher Bernhard Speer, rockt jetzt die Chiemgauer Kombo DJANGO 3000. 

Special Guest: DRDW / Da Rocka & da Waitler

Quetschn-Crossover from Southern Germany ...irgendwo zwischen Hubert von Goisern und Metallica. Da Rocka & da Waitler begeistern seit 2012 mit einem neuen & einzigartigen Stil der Volksmusik. Hier treffen Chucks auf Haferlschuh – Punk, Rock und Pop fusionieren mit traditionellen Akkordeonklängen.

Über 400 Club- und Festivalshows haben „Da Rocka“ Florian Pfisterer und „Da Waitler“ Florian Pledl seit ihrer Gründung 2012 gespielt. Darunter das legendäre Wackenfestival (2015/2017), das Full Metal Mountain (2016/2017/2018), das Taubertal-Festival (2016) oder das Woodstock der Blasmusik. Im November 2016 waren sie Opener der Deutschland-Tour von Status Quo (14 Shows). Im Sommer 2018 supporten DRDW die Herren von Seiler & Speer bei diversen Clubshows.

Im April 2017 erschien das selbstbetitelte Album „DRDW“ auf dem Label Soundtopeople (Vertrieb: Sony). Das Video zur Single Feia verzeichnete in kurzer Zeit über 150.000 Views. Ihre erste Single Gehma steil! mit dem DRDW auch im ZDF-Fernsehgarten zu Gast waren ist bekannt als Aprés-Ski- und Party-Knaller in D/A/CH. DRDW bedienen sich verschiedenster Elemente aus Indie, Rock, Balkan und Punk mit heimatlich „allgäuerisch-bayrischen“ Texten und Ausflügen in die englische Sprache. Das Motto der beiden Musiker:„Musik kennt keine Grenzen, wir machen alles was sich für uns richtig anfühlt“ Live interpretieren DRDW auch Rock- & Metalklassiker von AC/DC, Guns’n’Roses, the Clash oder Motörhead, in ihrem unverwechselbaren Stil. Dabei spielen die beiden Musiker ihre gegensätzlichen Persönlichkeiten humorvoll aus. Ungebremst prallen ihr gegensätzlicher Charme und Witz aufeinander. DRDW sind ein Erlebnis der besonderen Art! Vor allem live bietet sich dem Zuschauer eine Show, die er so vorher noch nicht gesehen hat. Oder wussten Sie dass man „Whole lotta Rosie“ von AC/DC auf einem Akkordeon spielen kann?

Special Guest: DJANGO 3000 

Südkorea, Finnland, Russland und das bayerische Hinterland – so unterschiedlich die Orte, an denen Flo, Jan-Philipp und Kamil in den letzten Jahren ihre überschäumende Bonaparty gefeiert haben, so vielseitig sind die Erfahrungen, die sie auf ihren Reisen kreuz und quer durch Europa sammeln konnten. Musikalisch sind die wildromantischen Raubeine reifer geworden, auch eine Spur ernster. Aber gleichzeitig noch leidenschaftlicher! Mehr denn je zeigen sich Django 3000 auf ihrem aktuellen Album als das, was sie immer waren: weltoffene Künstler mit dem Kopf in den Wolken und den Füßen fest auf dem Boden. 

Das hört man auch den neuen Songs an, die noch immer gnadenlos nach vorne gehen, in die sich aber auch dunklere, melancholische Töne mischen. Gipsy Disco war gestern – die Djangos von heute rocken über alle musikalischen Grenzen hinweg direkt in Herz und Hüfte. Die Gitarren übernehmen das Ruder, die Geige irrlichtert wehmütig. Es groovt wieder gewaltig im Django-Kosmos. Und doch anders.  

Das „Im Sturm“-Album geht nicht nur in die Beine, sondern auch unter die Haut. Eine Prise Heavy Metal meint man stellenweise zu hören, einen Hauch von Jazz. Neu sind die Synthesizer, die den erdigen Klangteppich fliegen lassen. Live werden Django 3000 deshalb zu fünft mit Keyboarder die Bühne rocken. Fremdes und Vertrautes fließen also ineinander, so wie es eben ist, wenn man nach einer langen Reise nach Hause kommt: Man ist noch immer der Alte, aber eben nicht mehr derselbe. Womit man aber definitiv rechnen kann: mit der dreckigsten, geilsten Party zwischen Chiemsee und Polarkreis.  

SEILER UND SPEER  

Und weida? Der Titel ihres im April 2017 veröffentlichten Albums war aufgelegt, die Herangehensweise jedoch eine andere als beim Vierfach-Platin-Vorgänger. „Die meisten Songs sind während der letzten zwei Jahre entstanden und wurden jetzt nochmals mit der Band aufgearbeitet“ erklärt Christopher Seiler, „Das erste Album ist ja wirklich rein aus Spaß entstanden. Was nicht heißt, dass uns dieses jetzt keinen Spaß gemacht hat, im Gegenteil, aber die Herangehensweise war schon professioneller“.  

Zumal die dem Kult-Duo auch live stets zur Seite stehende „MeliBar Combo“ um „Kapellenmeister“ und Produzent Daniel Fellner in dieser Form ja erst nach Erscheinen des Debüts zusammengestellt wurde. Mittlerweile aber – gemeinsam mit dem „Seiler und Speer Hardchor“ – eine unkaputtbare Einheit darstellt. „Natürlich rückten wir durch die vielen Konzerte sehr eng zusammen, künstlerisch wie menschlich. Bühnenerfahrung hatte ich davor auch schon, aber mit einer Band ist das nochmal was anderes“ fährt Seiler fort, erläutert aber auch einen ihm wichtigen Nebenaspekt des ständigen Tourens: „Ich habe die ruhigen Momente mehr zu schätzen gelernt. Ruhe ist mittlerweile ein Luxus, den man dann auch wirklich bewusst genießt“.   

Gut so, denn mit Erscheinen des neuen Albums war die Ruhezeit fürs Erste wohl wieder vorbei. Vorab angekündigt wurde „und weida?“ von der Single „I Was Made“. Ja, der Refrain ist in Englisch, der Song live-erprobt, der Videoclip in bester SEILER UND SPEER-Tradition: ein herrlicher Bubenspaß. Darüber hinaus überrascht der Longplayer mit einer breiten Palette, was sowohl die musikalische Ausrichtung als auch die Texte betrifft. Aber „wir machen uns da keine Gedanken über Stile oder Genres. Ich persönlich mag kein Schubladendenken. Eine CD gehört ja auch ins Regal und nicht in die Schublade“. Und außerdem: „Was rauskommt, kommt raus. Uns ist nur Ehrlichkeit wichtig. Und wer ehrlich ist, überlegt nicht“.  

Begonnen hat die Zusammenarbeit beider Künstler, als die Schichtwechsel-Reihe von Christopher Seiler ins Leben gerufen wurde. Hierbei agierte Bernhard Speer bereits als Produzent und Regisseur. Christopher Seiler, seines Zeichens Komiker, spielte damals seine ersten kabarettistischen Vorstellungen und wollte diese mit Musik untermalen. „I hob wem braucht, dea Gitarre spün kau und da Bernhard hod des so scheh gmocht dass i ma denkt hob, mia haun sie auf a Packl weis eh irgendwo wuascht is.“ Aus dieser Idee entstand später die Formation „Seiler und Speer“. Ernst genommen haben die beiden Künstler ihre Musik anfangs nicht. Christopher Seiler: „I nimm grundsätzlich nie wos ernst. I nimm mi nedamoi söwa ernst, do samma de boa Liada a wuascht!“ Dennoch – oder gerade deswegen – machten die ersten Musikstücke Spaß. Die Single „Ham Kummst“ glänzte mit österreichischem Schmäh und der ein oder andere Hörer fand sich selbst darin wieder. Mittlerweile wurde aus dem Spaßprojekt aber musikalischer Ernst. Dies hört man auch in den Stücken und so glänzt ihr Debütalbum mit einem Mix aus bitterböser Romantik, Alltagskomik und Gassenhauern. 

Ein Album, das, so nebenbei erwähnt, bereits im April 2015 erschien. Und so nie geplant war. Der Herr Kabarettist und der Herr Filmemacher wollten eigentlich nur ein paar nette Austro-Pop-Songs zwecks musikalischer Untermalung ihrer erfolgreichen „Horvathslos“-Serie aufnehmen…  

Der Rest ist Geschichte – und diese wird konsequent weitergeschrieben. Ausverkaufte Konzerte in ganz Österreich, Deutschland und der Schweiz. Umjubelte Festivalshows und ein unvergesslicher Auftritt beim Wiener Donauinselfest. Emotionaler Tour- und Jahresabschluss in der Wiener Stadthalle. Alleine im Jahr 2016 bespielten SEILER UND SPEER live über eine halbe Million Menschen.  

Der Maierhof Benediktbeuern 

Der Innenhof des Klosters Benediktbeuern bietet unbestuhlt bis zu 4.500 Gästen Platz – in der Vergangenheit fanden hier Open Air Konzerte von Größen wie Deep Purple, Gianna Nannini, Toto, La Brass Banda, Haindling u.v.a. statt. Der großzügige Biergartenbereich bietet reichlich Sitzmöglichkeiten und hier wird für das leibliche Wohl der Konzertbesucher gesorgt.  

Das über 1.250-jährige ehemalige Benediktinerkloster Benediktbeuern verbindet in besonderer Weise Tradition und Fortschritt, geistliches Leben und Gebet sowie Kultur und Natur. Seit 1930 wirken hier die Salesianer Don Boscos, eine katholische Ordensgemeinschaft, die sich weltweit im Sinne ihres Gründers Johannes Bosco (1815-1888) für junge Menschen einsetzt. 

Das Kloster liegt am Rande des Loisach-Kochelsee-Moores mitten im bayerischen Voralpenland und ist verkehrstechnisch gut angebunden. Von München aus ist Benediktbeuern bei eigener Anfahrt in weniger als einer Stunde Autofahrt zu erreichen. Vom Münchener Hauptbahnhof ist Benediktbeuern direkt in etwa einer Stunde zu erreichen. 

SEILER UND SPEER  Special Guest: DJANGO 3000  OPEN AIR IM MAIERHOF BENEDIKTBEUERN  21. Juli 2018 – Kloster Benediktbeuern – 18 Uhr Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, unter 089 49009449 oder im Internet unter www.myticket.de sowie www.adticket.de 

Local Promoter: Global Concerts GmbH
Datum Stadt Location Uhrzeit